FlowerStreet Records Logo
artist

listen

Lucky Fish
Empty Dishes

„Empty Dishes“, so heißt sie, die erste EP von Lucky Fish. Dass alle Tellerchen leergeputzt werden dürften, versteht sich bei den fünf Liedern auf der EP eigentlich von selbst, klingen sie doch, als wäre die Band zusammen mit den Beatles und den Kooks in der Küche gestanden und Pete Doherty hätte, noch nüchtern, die Menüfolge bestimmt. Herausgekommen sind dabei Stücke wie „Hello Hello“ oder „Passion“. Thema ist die Liebe. Oh je, immer wieder die Liebe...darüber weiss man doch spätestens seit Dr. Sommer alles, was man nie wissen wollte. Oder doch nicht? Die Lieder von Lucky Fish sind leicht, ohne beim fünften Anhören zu verpuffen, geben dem Diskoschuh Futter und schaffen es eine ganz eigene Atmosphäre aufzubauen. Über die Liebe singen kann man wie Florian Silbereisen, so dass man für den Rest seines Lebens eher alleine sein wird, oder eben wie Zlatko, der Leadsänger von Lucky Fish. Dieser dürfte die längste Zeit alleine gewesen sein, wenn er künftig ans Mikro tritt. Der Rest der Band, bestehend aus Franz, Pascal und Janis kümmert sich um die Versorgung mit ausgewählten Indie-Rock Zutaten. Bass, Schlagzeug, Gitarre, welche in keinem gut sortierten Haushalt fehlen sollten. Der Rest der Songs, wie „Hello Hello“ oder „Lights out“ macht klar, dass die Lichter noch lange nicht ausgemacht werden, abgesehen vom bockigen Nachbarn, der Jugendliche eh schon immer zu jugendlich und Musik aus Prinzip zu laut fand. Wer der künftige Indie-Rock-Adel ist, dürfte mit dem Erscheinen von „Empty Dishes“ von Lucky Fish klar sein. Wer nicht aufisst trägt zur Klimakatastrophe bei.
"Bei der Instrumentierung ... liegt er mal wieder verlockend nahe, der Vergleich mit Johnossi oder den White Stripes. Ist hier aber auch hilfreich, denn Fans der Genannten kommen bei Elektrik Kezy Mezy sicher auf ihre Kosten... (8 Punkte/durchweg sehr gut)"
Dirk Siepe, Visions (#197, Aug 09)
"Eine Band zum Biertrinken und Nachfühlen, was man in den 60ern so alles verpasst hat."
Holger Wendt, Intro (#173, Juli 09)
"Das ist blutiger Dreck auf höchster Ebene, kombiniert mit selbstironischen Momenten, die Jack White garantiert noch blasser wirken lassen und die Black Keys nervös schwitzen lassen werden… ...zwischen euphorischem Punk und Urban Blues der übelsten Sorte…Sehr gut, setzen! (9/10)"
Slam (#44)
"Das bayerische Duo Elektrik Kezy Mezy gräbt ganz tief in den Sixties und Seventies und formt aus dem Matsch einen musikalischen Bastard aus Garagenblues, Rock und wunderbarerweise immer wieder Motown-Soul, der einem schon beim ersten Song 'nen Drink in die Hand drückt und zum Tanz auffordert. "
Ox Fanzine (#84)