Lucky Fish
Away from the cliffs
Away from the cliffs
Eine Kegelbahn kann mehrere Funktionen haben: 1. Man kann auf ihr kegeln. 2. Sie liefert Menschen mittleren Alters in steter Regelmäßigkeit einen Vorwand, sich unter sportlichen Aspekten zu betrinken. 3. Sie kann als Proberaum dienen und wirkt inspirierend. Wie im Falle von Lucky Fish und ihrem Debutalbum "Away From The Cliffs". Geradliniger Indie-Britrock, ohne Schnörkel, dafür mit viel Substanz und gekonnten Arrangements. Eine Prise Oasis, ein bißchen Beatles, ein Hauch Blues, eine Portion Disco und ganz viel Liebe, zwischenmenschlich und musikalisch. Eben alles, was einen Menschen nicht nur in jungen Jahren bewegt. Auf "Away From The Cliffs" stehen Sturm und Drang neben Sehnsucht, Spaß und Ausgelassenheit neben Reflexion. Im einen Moment noch himmelhoch jauchzend zu "Round About" herumgehüpft, im nächsten zu "Up In My Own Mind" Gedankenspiele gespielt, im übernächsten mit "Emily" nach New York durchgebrannt um schließlich mit "Face Of Glass" der Melancholie zu frönen. Lucky Fish liefern mit "Away From The Cliffs" 14 Songs, die nah am Leben sind, an der Liebe, nah an und in Dir.
"Bei der Instrumentierung ... liegt er mal wieder verlockend nahe, der Vergleich mit Johnossi oder den White Stripes. Ist hier aber auch hilfreich, denn Fans der Genannten kommen bei Elektrik Kezy Mezy sicher auf ihre Kosten... (8 Punkte/durchweg sehr gut)"
Dirk Siepe, Visions (#197, Aug 09)
"Eine Band zum Biertrinken und Nachfühlen, was man in den 60ern so alles verpasst hat."
Holger Wendt, Intro (#173, Juli 09)
"Das ist blutiger Dreck auf höchster Ebene, kombiniert mit selbstironischen Momenten, die Jack White garantiert noch blasser wirken lassen und die Black Keys nervös schwitzen lassen werden… ...zwischen euphorischem Punk und Urban Blues der übelsten Sorte…Sehr gut, setzen! (9/10)"
Slam (#44)
"Das bayerische Duo Elektrik Kezy Mezy gräbt ganz tief in den Sixties und Seventies und formt aus dem Matsch einen musikalischen Bastard aus Garagenblues, Rock und wunderbarerweise immer wieder Motown-Soul, der einem schon beim ersten Song 'nen Drink in die Hand drückt und zum Tanz auffordert. "
Ox Fanzine (#84)


