Sarah Lias
Little Box of Music
Little Box of Music
Wenn eine Schülerin sich eine Gitarre schnappt (die sie eigentlich nicht spielen kann) und versucht, das, was sie bewegt in Worte zu fassen und diese Worte mit Tönen zu verbinden ;Wenn diese Fragmente dann jemandem zu Ohren kommen, der sofort das unglaubliche Potential erkennt (obwohl es an der Technik hapert) Wenn diese beiden sich zusammentun Dann entsteht mit bescheidenen Mitteln und viel Hingabe etwas ganz Großes so einfach... ist das. Die junge Münchnerin Sarah Lias Ceide hat mit tatkräftiger Unterstützung vom umtriebigsten Produzenten der Stadt, Gregor Amadeus Böhm eine erste EP vorgelegt, auf der aus Liedern kleine Perlen geworden sind. Perfekt produziert entfaltet sich ein musikalisch vielschichtiges Album mit Melodien, die die Seele wärmen. Sarahs Musik klingt erstaunlich reif, beeindruckt durch ihre unbeschwerte, entwaffnende Offenheit und eine poetische Einfachheit, kombiniert mit der spürbaren Freude an Soundcollagen und Spielereien da ist jemand mit ganz viel Herz, Spaß und Talent zu 100% bei der Sache. Geschmacksrichtung? Zartbitter aber nicht herb. Schmilzt im Gehörgang wie Schokolade und hebt die Stimmung an grauen, kalten Tagen. Sarah schreibt und singt kleine Hymnen, die direkt aus dem Herzen kommen und steht dabei noch ganz am Anfang. Sie selbst meint dazu: ich bin keine Elfe, sondern einfach ich selbst. Und zufrieden damit. Mir gefällt, was ich mache; wenn es anderen auch gefällt? umso besser! So einfach ist das und sooo schön!
"Bei der Instrumentierung ... liegt er mal wieder verlockend nahe, der Vergleich mit Johnossi oder den White Stripes. Ist hier aber auch hilfreich, denn Fans der Genannten kommen bei Elektrik Kezy Mezy sicher auf ihre Kosten... (8 Punkte/durchweg sehr gut)"
Dirk Siepe, Visions (#197, Aug 09)
"Eine Band zum Biertrinken und Nachfühlen, was man in den 60ern so alles verpasst hat."
Holger Wendt, Intro (#173, Juli 09)
"Das ist blutiger Dreck auf höchster Ebene, kombiniert mit selbstironischen Momenten, die Jack White garantiert noch blasser wirken lassen und die Black Keys nervös schwitzen lassen werden… ...zwischen euphorischem Punk und Urban Blues der übelsten Sorte…Sehr gut, setzen! (9/10)"
Slam (#44)
"Das bayerische Duo Elektrik Kezy Mezy gräbt ganz tief in den Sixties und Seventies und formt aus dem Matsch einen musikalischen Bastard aus Garagenblues, Rock und wunderbarerweise immer wieder Motown-Soul, der einem schon beim ersten Song 'nen Drink in die Hand drückt und zum Tanz auffordert. "
Ox Fanzine (#84)


